Kleinere Projekte

(Bauzeit unter einem Jahr)

Korrosionsschutz – Widerstandsfähigkeit als Brückenschlag: Altbeschichtungssanierung der Muhlaubrücke bei Betzdorf

Manchmal ist einfach „der Wurm drin“, wie der Volksmund sagt: Gerade größere Bauprojekte sind überaus komplex, vom Genehmigungsverfahren über die Koordination unzähliger Gewerke bis zur eingesetzten, hochmodernen Technik. Selbst kleinste Fehler oder minimale Abweichungen können dann größere Auswirkungen haben. Natürlich muss dann alles unternommen werden, um das Projekt zu einem rundum gelungenem Abschluss zu bringen. Wenn die Fertigstellung letztlich am Korrosionsschutz hängt, dann kommt MBI nicht nur als Korrosionsexperte, sondern auch als Problemlöser und „Mediator“ ins Spiel.

Korrosionsschutz-Leistungen in Kürze

  • Objekt: Muhlaubrücke (Fussgänger und Radfahrbücke)
  • Ort: Wallmenroth bei Betzdorf, Rheinland-Pfalz
  • Zeitraum: September bis Oktober 2022
  • Projekt: Sanierung der Altbeschichtung der Muhlaubrücke
  • Umfang: 700 qm zu sanierende Oberfläche
  • Besonderheiten: Oberflächenvorbereitung mit einer speziellen Höchstdruck-Wasserwäsche (sogenannte HDR-Wäsche) bei 2.500 bar

Für die Muhlaubrücke brachten wir dabei nur das Beste und Hochwertigste ein. Das war in diesem Fall ein spezielles Verfahren zur Vorbereitung der Objektoberfläche. Bei der sogenannten HDR-Wäsche wird Wasser als verdichteter Strahl mit hohem Druck eingesetzt, um ein perfektes Ergebnis beim Ablösen alter Farbaufträge zu erreichen – selbst dort, wo bereits mehrere Farbschichten übereinander liegen.

Das Ergebnis von MBI-Korrosionschutz war auch in diesem Fall eine perfekte gereinigte Oberfläche der Brückenkonstruktion. Auf dieser optimalen Basis erfolgte im zweiten Schritt dann der sorgfältige, kompetente Aufbau des neuen Korrosionsschutzes, der die Muhlaubrücke (und ihre Nutzer) in die Zukunft begleiten wird. Nun können Radfahrer und Fußgänger ihren Weg in diesem schönen idyllischen  Naturschutzgebiet sicher fortsetzen.

Korrosionsschutz – Das hat in jeder Hinsicht Zug: Sicherung und Versiegelung der Balinger Fachwerk-Bahnbrücke

MBI Korrosionsschutz: Weniger als ein Jahr dauerten die kompletten Arbeiten in Balingen an der neuen Eisenbahnüberführung über die Steinach: Vorbereitung, Konstruktion, Finalisierung und Endmontage. Dabei wurde die neue Fachwerkbrücke unmittelbar neben der alten errichtet, über die während des gesamten Projektzeitraums der Verkehr weiterfloss.

Korrosionsschutz-Leistungen in Kürze

  • Objekt: Fachwerkbrücke der Deutschen Bahn
  • Ort: Balingen
  • Zeitraum: 2020
  • Projekt: Brücken-Ersatzneubau
  • Umfang: Aufbau des Schottertrog-Belags, Beseitigung der Sicht- und Oberflächenschäden, Anbringung des Korrosionsschutzes, geometrischer Endanstrich der Deckbeschichtung
  • Besonderheiten: anspruchsvolle Montage, alle Arbeiten bei laufendem Zugverkehr

Unser Part setzte ein, als die neue Brücke errichtet war: Wir sorgten für den Schottertrog-Belag und versahen „die Neue“ in gerade einmal zwei Monaten erst mit einem passenden Korrosionsschutz, dann mit einem beständigen geometrischen Endanstrich für dauerhaften Schutz … bevor schließlich in einer schnellen Aktion die alte Brücke abgerissen und die neue an ihre Stelle geschoben wurde.

Aufträge wie dieser kommen uns natürlich entgegen, weil die teils sehr hohen Ansprüche und Anforderungen der Deutschen Bahn AG mit unserem eigenen Qualitätsvorstellungen übereinstimmen, von vielen Mitbewerbern aber nicht geleistet werden können. In der Branche sind wir für exzellent ausgeführte Arbeiten ebenso bekannt wie für das Einhalten auch knapper Zeitpläne.

Korrosionsschutz – Im Kreuz der Verkehrswege: Sanierung und Neuschutz der Oberhausener Kanalbrücke (L215)

MBI Korrosionsschutz an Brücken: Mit all unseren Projekten, mit allen Mitarbeitern und mit ganzer Kraft arbeiten wir bei MBI stets gegen den „Zahn der Zeit“. Nicht-Fachkundige können sich aufgrund der Größe und Wuchtigkeit vieler Objekte häufig nicht vorstellen, wie schnell und weitgehend diese von den Umweltbedingungen in Mitleidenschaft gezogen werden können. Unsere Aufgabe ist es in jedem Fall, einzuschreiten, bevor ein Schaden (bspw. an Verkehrsteilnehmern) auftreten kann – und im Zuge unserer Arbeit eine objekt-individuelle, langfristig haltbare Lösung zu finden und zu realisieren.

Korrosionsschutz-Leistungen in Kürze

  • Objekt: Kanalbrücke der L215
  • Ort: Oberhausen
  • Zeitraum: 2020
  • Projekt: Brückensanierung in zwei Bauabschnitten
  • Umfang: Enfernung und fachgerechte Entsorgung des giftigen Altanstrichs
    Beseitigung der Sicht- und Oberflächenschäden
    Anbringung des Korrosionsschutzes
    geometrischer Endanstrich der Deckbeschichtung
    Erneuerung des RHD-Belags von Geh-/Radweg und im Mittelstegbereich
  • Besonderheiten: laufender Auto-, Fußgänger-, Rad- und Schiffsverkehr während der Arbeiten
    fachgerechte Gefahrstoff-Entfernung, Entsorgung giftiger Bleimennige

So waren in Oberhausen nach fachlichen Überprüfungen Schäden an der Brücke der L215 über den Rhein-Herne-Kanal festgestellt worden, die nach sofortiger Behebung verlangten. Betroffen waren insbesondere die Fahrbahnübergänge, also jene Pufferbereiche, in denen sich das Brückenmaterial bei Hitze oder Kälte ausdehnen bzw. zusammenziehen kann.

Wir meisterten im Rahmen dieses Projekts drei Herausforderungen:

  • Aufgrund der Gefahrenlage war schnelles Handeln angesagt – wir erledigten unsere Aufgaben in einem knappen halben Jahr (verteilt auf zwei Bauabschnitte).
  • Die Durchführung der Arbeiten erwies sich als organisatorisch und technisch anspruchsvoll: Unmittelbar neben den Sanierungsarbeiten liefen Auto-, Rad-, Fußgänger- und Schiffsverkehr weiter. Dennoch konnten wir die Beeinträchtigungen auf ein Mindestmaß reduzieren.
  • Gefahrstoffe machten ein besonders umsichtiges Handling notwendig: Es stellte sich heraus, dass die Altbeschichtung Bleimennige enthielt, die sorgsam entfernt und ähnlich aufwändig wie Asbest entsorgt werden musste.

Trotz dieser Hürden erneuerten wir im vorgesehenen Zeitraum nicht nur den Korrosionsschutz, sondern auch den RHD-Belag (= „reaktionsharz-gebundener Dünnbelag“) auf dem Geh-/Radweg und im Bereich des Mittelstegs. So schnell wird es hier zu keinem Sicherheitsrisiko aufgrund des Brückenzustands mehr kommen!

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